Dresden war im Kaiserreich Hauptstadt des Königreichs Sachsen und damit politisches, administratives und militärisches Zentrum des sächsischen Kontingents im Reichsheer. Die Garnison verband Residenzstadt, Kommandobehörden und Truppenteile.
Besonders prägend war die Albertstadt, ein seit den 1870er Jahren planmäßig angelegter Militär- und Kasernenkomplex nördlich der Altstadt. Sie macht die militärische Topographie Dresdens bis heute besser fassbar als bei vielen anderen Garnisonsstädten.
Mit dem XII. Armeekorps und sächsischen Regimentern wie dem Leib-Grenadier-Regiment Nr. 100 und dem Grenadier-Regiment Nr. 101 ist Dresden ein zentraler Hub für alle sächsischen Garnisonsseiten.
Stationierte Einheiten und Verbände
Generalkommando XII. (I. Königlich Sächsisches) Armee-Korps — zentraler Kommandobezug
Leib-Grenadier-Regiment Nr. 100 und Grenadier-Regiment Nr. 101 — wichtige sächsische Regimentsansätze
Rechercheansatz: Artillerie-, Train-, Kadetten- und Verwaltungsbauten der Albertstadt separat erfassen
Kasernen, Festungen und militärische Standorte
Albertstadt Dresden: Großer planmäßiger Kasernen- und Militärkomplex; Schlüsselfläche der Dresdner Garnisonsgeschichte.
Sächsische Militärverwaltung: Dresden als Hauptstadt- und Kommandostandort des sächsischen Kontingents im Reichsheer.