Frankfurt am Main wurde nach der Annexion von 1866 in das preußische Militärsystem eingebunden und gehörte im Kaiserreich zur Provinz Hessen-Nassau. Als Handels-, Banken- und Verkehrszentrum war die Stadt auch für Mobilmachung und Truppenführung bedeutsam.
Ein wichtiger Einschnitt war die Einrichtung des Generalkommandos des XVIII. Armeekorps in Frankfurt. Damit erhielt die Stadt über die reine Garnison hinaus eine höhere Kommandofunktion innerhalb des Reichsheeres.
Mit dem Infanterie-Regiment Landgraf Friedrich I. von Hessen-Cassel Nr. 81 und Kasernen wie der Gutleutkaserne besitzt Frankfurt konkrete Ankerpunkte für eine spätere Detailseite zu Einheiten, Militärverwaltung und Stadtentwicklung.
Stationierte Einheiten und Verbände
Generalkommando XVIII. Armeekorps — höherer Kommandobezug ab 1899
Infanterie-Regiment Landgraf Friedrich I. von Hessen-Cassel Nr. 81 — zentraler Frankfurter Regimentsansatz
Rechercheansatz: Gutleutkaserne, weitere Kasernen, Bahnhöfe und Mainübergänge als Mobilmachungsinfrastruktur prüfen
Kasernen, Festungen und militärische Standorte
Gutleutkaserne: Wichtiger Frankfurter Kasernenbezug für die preußische Garnisonsgeschichte.
Rhein-Main-Knoten: Bahn-, Main- und Brückeninfrastruktur erklären die operative Bedeutung Frankfurts im Kaiserreich.