Spandau gehörte zu den militärisch besonders geprägten Orten im Berliner Raum. Die Lage westlich der Reichshauptstadt, die ältere Festungstradition und die Nähe zu Wasserwegen machten den Ort zu einem wichtigen Baustein der preußisch-deutschen Militärtopographie.
Für die kaiserzeitliche Betrachtung sind vor allem Festungsanlagen, Kasernen, Depots und Rüstungsstandorte relevant. Spandau eignet sich deshalb als eigene Garnisonsseite neben Berlin und nicht nur als Berliner Vorort.
Die nächste Detailstufe sollte Zitadelle, militärische Werkstätten, Pulver- und Munitionsbezug sowie konkrete Truppenteile anhand zeitgenössischer Karten und Ranglisten trennen.
Stationierte Einheiten und Verbände
Heer — in den Standortdaten als Haupttruppengattung geführt
Rechercheansatz: Festungstruppen, Artillerie-, Pionier-, Train- und Depotbezug gesondert prüfen
Nähe zu Berlin — Abgleich mit Hauptstadtgarnison und westlichen Kasernenstandorten erforderlich
Kasernen, Festungen und militärische Standorte
Zitadelle Spandau: ältere Festungsanlage und zentraler Ankerpunkt für die militärische Ortsgeschichte
Spandauer Rüstungs- und Depotstandorte: für die kaiserzeitliche Tiefenrecherche nach Werkstätten, Magazinen und Kasernen getrennt auszuwerten
Rangliste der Königlich Preußischen Armee 1914: Ausgangspunkt zur Prüfung konkreter Einheiten und Standortzuordnungen
Literatur zur Militärgeſchichte
Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1914: zeitgenössische Grundlage zur Zuordnung von Offizieren, Truppenteilen und Standorten