Garnisonsorte im Deutschen Kaiserreich
Bremen schloss am 27. Juni 1867 eine Militärkonvention mit Preußen. Das 1813 gestiftete Füsilier-Bataillon Bremen wurde aufgelöst und ging als I. Bataillon in das Infanterie-Regiment „Bremen“ (1. Hanseatisches) Nr. 75 über; ab 1893 lagen Stab und beide Musketier-Bataillone in Bremen, das Füsilier-Bataillon in Stade.
Als Stadtrepublik hatte Bremen keinen Landesherrn — dem Senat blieb nur Symbolisches: Regimentsname, Bremer Wappen, hanseatische Kokarde. Dazu zwei wirtschaftlich motivierte Ausnahmen, die zur Handelsstadt passen: eine unbegrenzte Zahl Einjährig-Freiwilliger und die ausgesetzte Reservepflicht für Wehrpflichtige in Übersee. Der Verband gehörte zur 17. Division und zum IX. Armee-Korps in Altona.
Zu diesen Standorten in Freie Hansestadt Bremen liegen ausführliche Darstellungen mit Regimentern, Kasernen und heutigem Zustand vor:
Bremen