Truppengattungen des Deutschen Kaiserreichs

Standorte nach Waffengattung

Wie sich das Heer gliederte

Den weit überwiegenden Teil der Standorte stellte das Heer mit Infanterie, Kavallerie, Feld- und Fußartillerie, Pionieren und Train — 456 der 463 erfassten Orte gehören dazu. Sie sind vollständig im Verzeichnis aller Garnisonsorte und nach Bundesstaat erschlossen.

Innerhalb des Heeres unterschied man Waffengattungen — Infanterie, Kavallerie, Feld- und Fußartillerie, Pioniere, Train, Jäger und die technischen Verkehrstruppen. Diese Unterscheidung fehlt in den Ausgangsdaten, die für alle Heeresstandorte pauschal „Heer“ vermerken. Wo die Detailrecherche die Verbände eines Ortes erfasst hat, lässt sie sich jedoch nachtragen — die folgenden Übersichten führen deshalb die belegten Standorte je Gattung auf und wachsen mit jeder recherchierten Ortsseite weiter.

Daneben bestanden kleinere, technisch geprägte Gattungen, die im Kaiserreich erst entstanden: die Luftschiffertruppe mit ihren Hallenstandorten, die ab 1910 aufgebaute Fliegertruppe und die Kaiserliche Marine mit ihren Reichskriegshäfen und Werften. Diese Gruppen sind klein, aber historisch besonders aufschlussreich — und werden hier eigens erschlossen.

Eine vierte Gruppe fällt aus dem Rahmen: Orte, die in militärischen Verzeichnissen erscheinen, aber gar keine Garnison besaßen. Auch sie sind hier zusammengestellt, samt Erklärung, warum sie in den Listen stehen.

Waffengattungen des Heeres

Eigene Gattungen und Sonderfälle

Marine, Luftschiffer- und Fliegertruppe standen organisatorisch neben dem Heer; die vierte Gruppe versammelt Orte, die trotz Eintrag in den Militärverzeichnissen gar keine Garnison besaßen. Diese Listen sind vollständig.