Garnisonsorte im Deutschen Kaiserreich
Lübeck schloss am 27. Juni 1867 eine Militärkonvention mit Preußen. Lübecker dienten danach zunächst im Füsilier-Bataillon des Infanterie-Regiments Nr. 76; erst am 1. April 1897 wurde in der Stadt das Infanterie-Regiment „Lübeck“ (3. Hanseatisches) Nr. 162 aufgestellt.
Der Verband gehörte zur 17. Division und zum IX. Armee-Korps in Altona; sein III. Bataillon lag ab 1913 im oldenburgischen Eutin. Wie in Bremen gab es keinen Landesherrn — der Senat behielt Namen, Wappen und Kokarde, nicht die Kommandogewalt.
Zu diesen Standorten in Freie und Hansestadt Lübeck liegen ausführliche Darstellungen mit Regimentern, Kasernen und heutigem Zustand vor:
Lübeck