Garnisonsorte im Deutschen Kaiserreich
Oldenburg schloss am 15. Juli 1867 eine Militärkonvention mit Preußen, wirksam zum 1. Oktober 1867. Das Kontingent ging als Oldenburgisches Infanterie-Regiment Nr. 91 und Oldenburgisches Dragoner-Regiment Nr. 19 im preußischen Heer auf und behielt die Landesbezeichnung im Namen.
Oldenburg war dabei ein unselbständiges Kontingent: Die Truppen galten als unmittelbare Bestandteile der preußischen Armee — das ging weiter als in Sachsen, Hessen oder Braunschweig. Dem Großherzog blieben nur Ehrenrechte. Der Verband gehörte zur 19. Division im X. Armee-Korps (Hannover), der Stab der 37. Infanterie-Brigade saß in Oldenburg. Schon 1853 hatte Oldenburg mit dem Jade-Vertrag das Gebiet abgetreten, auf dem Preußen später Wilhelmshaven anlegte.
Zu diesen Standorten in Großherzogtum Oldenburg liegen ausführliche Darstellungen mit Regimentern, Kasernen und heutigem Zustand vor:
Oldenburg