Garnisonsorte im Deutschen Kaiserreich
Die beiden reußischen Fürstentümer traten der zwischen Preußen und Sachsen-Weimar-Eisenach am 4. Februar 1867 geschlossenen Militärkonvention bei; ihr Militär bildete gemeinsam mit den Kontingenten Sachsen-Altenburgs und Schwarzburg-Rudolstadts das 7. Thüringische Infanterie-Regiment Nr. 96.
Das reußische Bataillon lag in Gera. Die Residenzstadt Greiz selbst war keine Garnison: Dort versah ein monatlich aus Gera abgeordnetes Wachkommando den Dienst an der Hauptwache am Burgplatz — vom Ende des eigenen greizischen Wachdienstes 1866 bis zum Ersten Weltkrieg.
Zu diesen Standorten in Fürstentum Reuß ältere Linie liegen ausführliche Darstellungen mit Regimentern, Kasernen und heutigem Zustand vor:
Greiz