Garnisonsorte im Deutschen Kaiserreich
Die beiden reußischen Fürstentümer schlossen keine eigene Militärkonvention, sondern traten der zwischen Preußen und Sachsen-Weimar-Eisenach am 4. Februar 1867 geschlossenen bei. Wirksam wurde die Neuordnung am 1. Oktober 1867 mit der Stiftung des 7. Thüringischen Infanterie-Regiments Nr. 96.
Das Regiment war ein zusammengesetzter Verband, in dem jedes Bataillon eine andere Herkunft hatte: Das reußische II. Bataillon lag in Gera, das Füsilier-Bataillon in Rudolstadt, der Regimentsstab zunächst in Altenburg. Erst 1909 wurde Gera voller Regimentsstandort. Bis zum 1. April 1899 gehörte der Verband zum IV. Armee-Korps in Magdeburg, danach zum XI. in Kassel.
Zu diesen Standorten in Fürstentum Reuß jüngere Linie (Reuß-Schleiz) liegen ausführliche Darstellungen mit Regimentern, Kasernen und heutigem Zustand vor:
Gera