Garnisonsorte im Deutschen Kaiserreich
Sachsen-Meiningen schloss keine eigene Militärkonvention, sondern trat der zwischen Preußen und Sachsen-Weimar-Eisenach am 4. Februar 1867 geschlossenen bei (Protokoll vom 22. Februar 1867, erneuert 1873). Das Kontingent stellte das II. Bataillon des 6. Thüringischen Infanterie-Regiments Nr. 95.
Kontingent und Garnison fielen auseinander: Dieses meiningische Bataillon lag in Hildburghausen, während in der Residenzstadt Meiningen das ortsfremde preußische 2. Thüringische Infanterie-Regiment Nr. 32 garnisonierte — untergebracht in der Kaserne, die das Herzogtum 1865–67 noch für das eigene Kontingent gebaut hatte. Herzog Georg II. wurde 1867 zum Chef dieses preußischen Regiments ernannt.
Zu diesen Standorten in Herzogtum Sachsen-Meiningen liegen ausführliche Darstellungen mit Regimentern, Kasernen und heutigem Zustand vor:
Meiningen