Garnisonsorte im Deutschen Kaiserreich
Das Fürstentum Schaumburg-Lippe, einer der kleinsten Bundesstaaten, gab sein Militärwesen mit der Militärkonvention vom 30. Juni 1867 an Preußen ab. Das landeseigene Militär wurde aufgelöst; dem Fürsten blieb die Ehrenstellung eines Chefs des Bataillons.
Kontingent und Garnison fielen hier auseinander. Das schaumburg-lippische Kontingent ging 1867 gemeinsam mit dem lippischen in das III. Bataillon des Infanterie-Regiments Nr. 55 in Detmold ein und wechselte erst 1897 zum Westfälischen Jäger-Bataillon Nr. 7. Dieses Bataillon wiederum verlegte Preußen 1867 aus Kleve nach Bückeburg — die Residenzstadt wurde also Garnison, sie blieb es nicht.
Zu diesen Standorten in Fürstentum Schaumburg-Lippe liegen ausführliche Darstellungen mit Regimentern, Kasernen und heutigem Zustand vor:
Bückeburg