Garnisonsorte im Deutschen Kaiserreich
Schwarzburg-Rudolstadt trat der zwischen Preußen und Sachsen-Weimar-Eisenach am 4. Februar 1867 geschlossenen Militärkonvention bei. Sein Kontingent bildete das Füsilier-Bataillon des 7. Thüringischen Infanterie-Regiments Nr. 96 mit Standort Rudolstadt — dessen Kommandeur war der regierende Fürst.
Nicht zu verwechseln mit dem Schwesterfürstentum Schwarzburg-Sondershausen, dessen Kontingent zum Infanterie-Regiment Nr. 71 in Erfurt gehörte. Der Ersatzbezirk lag beim IV. Armee-Korps in Magdeburg, die Truppenzugehörigkeit ab 1899 bei der 38. Division in Erfurt.
Zu diesen Standorten in Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt liegen ausführliche Darstellungen mit Regimentern, Kasernen und heutigem Zustand vor:
Rudolstadt