Münster war im Kaiserreich eine der wichtigsten preußischen Garnisonsstädte Westfalens. Die Verbindung aus Verwaltung, katholisch geprägter Provinzstadt, Eisenbahn und Militär machte Münster zu einem dauerhaften Standort im westlichen Reichsgebiet.
Besonders wichtig war der Sitz des Generalkommandos des VII. Armeekorps. Damit hatte Münster eine Kommandofunktion, die über die lokale Kasernenbelegung hinausging und die Stadt in das preußische Militärsystem einband.
Für die konkrete Garnisonsgeschichte bieten das Infanterie-Regiment Herwarth von Bittenfeld Nr. 13 sowie weitere westfälische Artillerie-, Train- und Kavalleriebezüge gute Ansatzpunkte. Eine spätere Fassung sollte die einzelnen Kasernen und Behördenstandorte kartieren.
Stationierte Einheiten und Verbände
Generalkommando VII. Armee-Korps — zentraler Kommandobezug für Münster
Infanterie-Regiment Herwarth von Bittenfeld Nr. 13 — wichtiger westfälischer Regimentsansatz
Rechercheansatz: Kürassier-, Train-, Artillerie- und Verwaltungsstandorte im Stadtgebiet getrennt prüfen
Kasernen, Festungen und militärische Standorte
Münsteraner Garnisonsraum: Städtischer Kasernen- und Verwaltungsstandort mit mehreren militärischen Teilflächen.
Westfälischer Militärbezirk: Münster als Kommandoknoten für Garnisonen in Westfalen und im Ruhrgebiet.